TYPO3 Migration als Ersatz für das RedDot CMS

reddot-und-typo3-migration2007-08-09.jpgAuf der Suche nach RedDot Migration und typo3 als entgegengestelltes CMS entdecke ich heute doch immer mehr Suchergebnisse in Suchmaschinen die mich verwirren.

Es häufen siche News-Meldungen wie “Agentur XYZ erfolgreich bei typo3 Migration als Umstellung von RedDot auf typo3…”. Wer bitteschön kauft sich ein CMS für mehrere tausend (ca. 20K für einen guten Einstieg, evtl. etwas weniger je nach RedDot Partner oder Verhandlungsgeschick) Euro und beschliesst dann, das das ganze ja auch durch ein lizenzfreies OpenSource-Produkt ersetzt werden kann?

Googelt man sich durch fachkundige Stellen wie openPR.de und Andere so sind das offentsichtlich mehr als nur ein ehemaliger RedDot Kunde der bisher auf diesen Gedanken kommt. Ein Trend? Oder aber noch Kunden aus dem “alten” Lizenzmodell? Durch die Doppelübernahme der letzten 2 Jahre (Hummingbird kauft RedDot, OpenText kauft Hummingbird) sollte sich laut contentmanager.de natürlich zum Positiven entwickeln, für Kunden und Aktionäre.

Mich interessiert warum Firmen wie die ista International GmbH, Essen oder Seiten wie PTAheute.de von RedDot zu typo3 wechseln. RedDot ist an und für sich ein gutes System. Die Staging-Lösung ist für Wartungsarbeiten oder Änderungen brilliant und erfordert weniger Aufwand als bei typo3. Die Workflows bieten große Vorteile und das Marketing war bis zum Typo3-Design Relaunch(ein Geniestreich!) im letzten Jahr auf dem CMS-Markt unschlagbar.

Was also lässt Firmen abspringen von einer solchen Investition?

P.S. Ich werde nachfragen. Und dann hier berichten.

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3 Reaktionen zu “TYPO3 Migration als Ersatz für das RedDot CMS”

  1. Curt Simon Harlinghausen

    Unsere Kunden haben zum Teil über 40 Ländergesellschaften mit über 30 Sprachen
    und bis zu 6.000 Redakteuren. Da ist ein Lizenzmodell wie es bei den Kunden zur Zeit (noch) vorliegt einfach nicht kostentechnisch darzustellen. Zudem ist das Backoffice bei der Sprachvielfalt einfach interessanter.

  2. Markus Giesen

    Mittlerweile muss ich sagen, dass es für jede Anforderung und natürlich auch jedes Budget das richtige Produkt gibt. RedDot geht definitiv mehr auf Großkundenfang in Konzerngröße. TYPO3 kann das auch leisten, ich muss aber sagen, dass die Obrfläche in RedDot lange Zeit einfach weit vorne lag und die Administration für den Kunden sehr sehr gut grafisch umgesetzt hat. Bei TYPO3 brauch man immer wieder den ein oder andere Typoscript-Schnipsel oder etwas selbst gebautes, bei RedDot ist der Funktionsumfang sehr klar umrissen.
    Es kommt tatsächlich auf die Anforderung an und ich rate jedem CMS Kunden eine sorgfältige Evaluierungsphase für Soft- und daraus ergebend auch Hardware und das Hochrechnen des Betriebs auf mehr als 2 Jahre.
    Was Übersetzungen angeht finde ich beide Lösungen sehr gut auf ihr Weise. TYPO3 bietet eine sehr saubere und schnelle Übersicht, bei RedDot ist wieder die Administration und das Erstellen der dedizierten Workflows ein sehr großes Plus.Fazit ist immer: Ein noch so gutes und sauber ausgewähltes CMS kann durch jede Agentur, jeden Umsetzer auf- oder auch abgewertet werden, das hängt von der Erfahrung und der in jedem Fall wichtigsten Phase - Planung - ab.