E-Mailadressen im RedDot CMS und SPAM-Schutz

Ein CMS wie das RedDot Content Managment System kann jede Menge. Deswegen haben sich vor allem in den vergangenen Jahren verschiedenste Unternehmen wie Henkel, STIHL, DKV, Gebrüder Weiss oder die Regierung von Australien für die RedDot Migration entschieden, den passenden RedDot Partner gesucht und die neue Webseite umgehend realisiert. RedDot CMS oder typo3 SPAMschutz Schaut man nun als interessierter RedDot-Freelancer auf die Ergebisse von so manchem RedDot Partner, so finden sich im Kontaktbereich oftmals E-Mailadressen als Klartext. Eine Lösung, wie man diese E-Mailadressen verschlüsselt oder für SPAM-Robots unlesbar und damit unerreichbar macht bietet das RedDot CMS bisher noch nicht, zumindest nicht “out-of-the-box”. Verschiedene RedDot Redakteure geben die E-Mailadresse als Grafik aus und binden diese in die Webseite ein. Gute Idee, wenn man bedenkt, dass der Quelltext maschinell nicht mehr lesbar ist auf diesem Wege. Leider sind die SPAM-Robots mittlerweile so weit, dass ein auf diesem Weg vermeintlich gut gelöstes Problem wiederum geknackt wird. SPAM-Robots können mittlerweile Grafiken und darin befindliche Texte “lesen”, ähnlich wie Texterkennungsprogramme.

Wie soll man das also in einer Webseite basierend auf RedDot Migration lösen? Eine Möglichkeit ist, dass man keine E-Mailadressen mehr verwendet und Kontakte nur noch über ein in RedDot selbst entwickeltes Kontaktformular zulässt. Für einen Besucher der Webseite ein recht eingeschränkter Weg, da man meist keine Daten wie ein PDF oder Ähnliches mitsenden kann. Ausserdem weiß man nicht, kam jetzt die Nachricht an? Es gibt keine “Gesendete Objekte”, keine Outbox oder Sonstiges. Eventuell hat der RedDot-Entwickler mitgedacht und das Formular sendet die Nachricht als Bestätigung an die eigene E-Maildresse.

Eine andere Möglichkeit hat man bei typo3 entwickelt. Typo3 geht alle Inhaltselemente durch und ersetzt E-Mailadressen im Quelltext mit einem Javascriptcode, der bei jedem Aufruf der Seite aus einem Schlüssel generiert wird. SPAM-Bots können dies bislang nicht knacken. Zumindest belegen das die Postfächer meiner Kunden, die doch vergleichsweise “sauber” sind, betrachtet man die der RedDot-Benutzer.

Lässt sich also so ein System auch für RedDot generierte Seiten aufsetzen? Eine solche Lösung ist nicht undenkbar, allerdings wäre dies dann nur möglich, wenn publizierte Seiten auf dem Liveserver geparst werden. Ein Nachteil der RedDot CMS Staginglösung die durch die statischen Seiten entsteht.
Und was wäre mit Benutzern auf typo3-CMS basierten Seiten, die kein Javascript aktiviert haben? Also ist auch typo3 hier kein Allheilmittel wie es scheint.
Die technisch beste Lösung scheint nach wie vor ein ausgeklügeltes Kontaktformular mit bestmöglichem Umfang wie: Anhang mitsenden, E-Mailbestätigung am besten mit Nennung des Kontaktes an den die Nachricht weitergeleitet wurde, Kopie der Nachricht weiterleiten, etc.

Eine generelle Lösung, die sich auf alle Projekte, die man als RedDot Agentur oder Betreiber eines großen RedDot CMS Projektparks einsetzen könnte wäre hier wirklich gut. Meist fehlt leider die Zeit und man beschränkt sich auf Individuallösungen, die im Einzelfall zwar gut sind und Zeit sparen aber auf lange Sicht dennoch Unsummen an Zeit verschlingen. Eine Aufgabe die man leider keinem RedDot-Freelancer auftragen würde und die auch kein RedDot Partner im Projektstress konzeptionell angehen möchte. Schade.

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